Üb- Tipp der Woche
...zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Musiklehrer
oder Birgit Desch :-)
Musik und Begeisterung: Lehrer = Potential- Entfalter
Ein fantastischer Vortage von Prof Dr. Gerald Hüther empfohlen von Sabine Asgodom (vielen Dank!) hier begeistert mich wieder-
und ab Minute 27 wird erklärt, was im Hirn abgeht, wenn man
begeistert ist: Das Gehirn wird sozusagen gedüngt.
Musiklehrer, die begeistert sind und Schüler begeistern können, sind also genau auf dem richtigen Weg. Und die Aussage der Eltern ist vielleicht ein wenig schief, aber durchaus richtig gemeint: "Ich möchte nur, dass der Klavier-/ Gitarren-/ Blockflöten- ... Unterricht meinem Kind SPASS macht!" Ist das Kind nämlich begeistert, entfaltet es sein Potential-
insofern sind (wir) Lehrer Potential- Entfalter!
Kann es etwas Schöneres geben? Denn das Beste, was ich dann erlebe ist: Dass ich wiederum begeistert werde, meine Arbeit noch besser zu machen- weil meine Gehirn auch gedüngt wird ;-)
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KW 7/2012 Auswendig spielen
Ältere Generationen haben es noch gezielt gelernt: Das Auswendig- Spielen. Ich gehöre leider nicht zu, komme mir ohne Noten hilflos vor, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Im Unterricht grad merke ich aber wie schnell es die Schüler weiterbringt, mal das Buch wegzulegen und eine Strecke von 4 oder 8 Takten auswendig zu spielen, die 'sitzt' dann nämlich sofort. Auch ich fordere mich in solchen Kleinigkeiten jetzt heraus: gestern erstmalig 'So nimm den meine Hände' in C- Dur auswenig, hat geklappt...
"Kleine Schritte gehen ist besser als keine Schritte gehen!" BD
KW 6/2012
Wie man sieht, habe ich die wöchentlichen Tipps längere Zeit nicht geschafft. Das liegt daran, dass ich mit meiner zweiten Musikschule und dem zweiten Chor alle Hände voll zu tun habe- Aufbauarbeit eben.
Eine Frage, die mich in der Beratung da z.B. sehr beschäftigt:
Welches Instrument für welchen Menschen in welcher Lebensphase?
Viele haben einen Wunsch aus Kindheitstagen und fragen sich:
Kann ich "so spät" mit Mitte 30 ;-) noch anfangen?
Sicher: Gitarre, Blockflöte, Klavier/Keyboard geht immer, auch anderes kann man probieren und schauen, ob eine Grundbegabung, ein Senus für das Instrument da ist, und ob es auf Dauer Freude bereitet.
DAS Problem ist eher die Einstellung: Es fällt einem Erwachsenen natürlich schwer, sich auf Anfänger- Niveau herunter zu begeben.
Es ist Aufgabe des Lehrers die Lernerfolge deutlich zu machen:
Z.B. am Klavier ist es ja eine gigantische Leistung Finger koordiniert einzeln zu bewegen und dann auch noch in beiden Händen verschieden...
Wunderschön aber doch, wenn man dann mit anderen zusammen spielen, Musik machen kann. Hierzu Gelegenheit zu geben wird auch
und gerade in der MusikWerkstatt Sarstedt die wichtige Aufgabe sein.
Archiv 2011
KW 44 Begleitsätze
Ein Mensch, der Lieder begleitet, tut dies aus einem Choralbuch.
Ein Komponist, der einen Satz und Intonationen schreibt, möchte im Vergleich mit den anderen im Buch Versammelten glänzen.
Was dabei heraus kommt, muss für den Orgel- Spielenden und die Gemeinde nicht immer gut sein. Was nun?
So muss man Alternativen finden: Selbst eine Intonation machen,
den Satz verändern, einen anderen erfinden... Wie das geht und auch Anfängern gut gelingt, zeigen Workshops wie "Immer diese Choralbücher!" und das "Choralbuchtraining"- kommen Sie mit Ihren Fragen, ich freue mich darauf!
Kosten immer 35,-€ für 2,5 Stunden plus Kaffeepause.
Mehr Informationen hier, Fragen und Anmeldung hier
KW 41 Der gute Lehrer
Bitte nicht falsch verstehen: Ich hatte auch tolle Lehrer, z.B. Eberhard Bonitz, Helmut Fleinghaus und Burghard Schloemann.
Die meisten aber waren eben ganz normal und viele zeigten mir eigentlich nur, wie man es nicht macht. Nach dem Motto: Gesangbuch aufgeschlagen und "Spielen Sie mal, ich geh dann man nach unten!". Dem Lehrer bin ich mit meinen (ganz normalen) Fragen so auf den Geist gegangen, dass er mich- Gott sei Dank- rausgeschmissen hat.
Sicherlich haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht. Mitunter ist Unterricht auch durchaus wie die wöchentliche Sportstunde: Ein Termin, den man hat, damit man tut, was man will.
Und letztendlich muss man allein klarkommen, man sitzt allein vorm Instrument und muss sich mit dem/den Stück/en herumschlagen.
Darum unterrichtet ein guter Lehrer die Kompetenzen, die man dazu braucht:
Die Grundlagen des Stücks erkennen, die dann auch maßgeblich die Übstrategie bestimmen. Die Wahl des richtigen und eines konsequenten Tempos. Dass man sich in die Niederungen von Finger- und Fußsatz begeben muss. Wie man auftretende Probleme löst u.v.m.
Nur dadurch erhält man Sicherheit auch im Vortrag. Die vielfach verlangte 'Anti- Patzer- Pille' gibt es nunmal nicht. Zu vermitteln, dass das alles auch Spaß machen kann, das zeichnet einen guten Lehrer aus.
KW 35 Der menschliche Unverstand: Üb- Überlastungen mit Folgen...
Auch in dieser Woche traf ich wieder einen Menschen, der falsch geübt hat, mit gravierenden Folgen: Als erfahrene Band- Sängerin aber Keyboard- Anfängerin hat sie einmal (!!) "Thank you for the music" von ABBA auf der Bühne Solo mit Gesang performen wollen.
Das hat sie auch geschafft- und jetzt eine chronische Sehnenscheiden- Entzündung, die es laut Arzt unmöglich macht, dass sie jemals wieder an die Tasten kommt.
Sowas treibt mir die Tränen in die Augen.
Erstens: Es ist ist gut Träume zu haben, aber Zweitens ein Satz, der oft im Leben über- lebenswichtig ist: Verzichte auf das, was Du gerade unbedingt willst, um es später in vernünftiger Weise zu bekommen! Kann man vermutlich auch besser formulieren, aber ich will sagen: Hätte Sie (mit einem guten Lehrer) diese Performance gut vorbereitet, hätte sie vielleicht ein halbes Jahr später stattgefunden, sie könnte sie aber lebenslang wiederholen...
Hoffentlich ist die liebe Kollegin nicht das nächste Opfer, die meint Umzug und Orgelüben passt zusammen. Dabei steht es schon in der Bibel: Ein jegliches hat seine Zeit- Umziehen hat seine Zeit und Orgelüben hat seine Zeit. Zusammen geht es nunmal nicht. In diesem Sinne und vor allem für ehrgeizige Erwachsene:
Vernünftig und mit Maß üben! Ihre und Eure Birgit Desch
KW 33 Welche Übstrategie für welches Stück?
Es gibt Stücke, denen bricht das übliche "Ich spiele mal am Anfang los" geradezu bildlich gesprochen das Genick- dem Präludium D- Dur aus dem "Wohltemperierten Klavier" von Bach zum Beispiel. Jedes Mal, wenn es 'nicht so läuft' verkrampft man sich immer mehr und nimmt die Erfahrung in den nächsten Durchgang (sei es auch Tage oder Wochen später) mit.
Insofern: Einfach mal NICHT am Anfang anfangen, sondern da, wo ein Abschnitt neu beginnt, oder stur am Anfang jedes Notensystemsoder...
Sehr schön ist die Übweise 'von hinten nach vorn', grad auch bei Fugen: Erst die letzten 8 Takte, dann wieder 8 Takte oder einen anderen sinnvollen Abschnitt davor- man spielt immer in Bekanntes hinein.
Generell gibt die Struktur des Stückes die Übstrategie vor: z.B. bei einem Rondo oder einer Orgelsinfonie von Rheinberger oder... sind die sich wiederholenden Teile verschieden komponiert. Die übe ich parallel, damit ich nicht nur die erste kann und immer weiß, wo genau ich mich gerade befinde im Ablauf des Stückes.
Bringen Sie so Abwechslung ins Üben, bessere Ergebnisse werden es lohnen- denn Ihre Aufmerksamkeit ist sehr viel mehr 'da' als bei dem 'immer-gleich- am- Anfang- losspielen' !!!
KW 32 Ein Blick hinter die Kulissen einer sub- optimalen Vorbereitung- oder:
Wie man mit Erfahrung und Strategie auch Schwieriges bewältigen kann
Die "Moldau" von Smetana ist seit 2008 in meinem Repertoire, "10- Finger- und 2 Füße- Kino", das natürlich richtig schwer ist. Richtig schwer vom Notentext, der Manualverteilung und der Registrierung her und von den mentalen wie körperlichen Anforderungen.
Da kommt nun Birgit Desch zwei Tage vor dem Konzert aus einem verkorksten Sommer letztendlich ohne die gewünschte Erholung, insofern auch körperlich nicht auf der Höhe.
Das Vorweg- Üben zuhause hat aus div. Gründen auch nicht stattfinden können, bei übelster schwüler Hitze sitze ich im Zug nach Hildesheim und frage mich (aktiv!), wie das gehen soll???? Aus Erfahrung weiß ich: Nur mit klaren Entscheidungen!
Auch der Tag lief nicht so wie geplant, ich werde erst um 16:15 da sein, die Kirche wird um 18:00 Uhr geschlossen. Also lege ich mir meine Strategie zurecht:
Ich werde den "Stier bei den Hörnern" packen, also sofort mit der "Moldau" beginnen und mich nicht mit Händel und Desch dem Problem entziehen- dann bin ich verloren!
Aus Erfahrung weiß ich: Wenn ich mit dem Üben der Moldau beginne, meint man ich werde das niemals wieder können- ich lasse mich davon aber nicht ins Bockshorn jagen, denn ich weiß: Beim zweiten Üben ist das schon ganz anders.
Ich mache mir bewußt, dass Besucher in der Kirche sein werden. Es wird mir peinlich sein, aber ich muss das unwichtig nehmen.
Im Zug nehme ich die Noten zur Hand und lese sie durch, mache mir die vermutete Manualverteilung klar (und spare damit an der Orgel, die ich schon kenne, kostbare Zeit!).
Nach dem Fußweg von 20 Min. bei der Hitze bin ich erst recht erschöpft, fange aber sofort wie geplant an.
Die Orgel machte mir in der Anordnung der Register Probleme, die Farbigkeit der Anfangsbuchstaben war mir nicht wirklich eine Hilfe, und so habe ich mir etwas überlegt:
Ich habe in meinem Federmäppchen farbige Stifte und male nun in mein Büchlein, das ich immer bei mir habe, wie es bidllich aussieht: Das Bild einer "5" auf einem Würfel blau ist links Oberwerk usw. Auf meinem nächsten Hinweg, werde ich mir das zur Vertiefung wieder anschauen...
Ich spiele also sofort mit der "Moldau" los, es läuft erwartungsgemäß nicht wirklich, aber dann spiele mich so langsam in Rage, wunderbar. Am Ende widme ich mich dann Händel und meinen "Geh aus, mein Herz"Variationen (wegen der zu registriernden Übergänge)- und fahre erschöpft aber recht zufrieden nach Hause.
Am nächsten Morgen wache ich auf mit einer extrem schmerzhaften Zerrunge der linken Schulter, beim Kollegenfrühstück sitze ich auch mit Körnerkissen- es hilft nicht wirklich.
Ich lasse mich nicht bange machen, denn ich weiß: Am besten ist das, was es verursacht hat, wieder zu tun.
Auch diesmal bin ich später als geplant, der Mensch muss halt auch mal etwas Essen und sich bei der extremen Hitze frisch machen, die Züge fahren nur alle halbe Stunde.
Ich habe also nur 45 Minuten, bevor die Registrantin kommt, meine Hauptaufgabe also:
Mir den Notentext der Stromschnellen zu vergegenwärtigen und nochmal die Registrier-Übergange der Variationen durchsehen.
Dann kommt Daniela Kühl, wir arbeiten intensiv 1,5 Stunden.
Ein leckeres Essen mit einer gemeinsamen Freundin lässt die Probe angenehm ausklingen. Um 23:00 Uhr bin ich wieder in Hannover.
Am Konzerttag klinget um 5.15 Uhr mein Wecker, ich bin hundemüde- na und!? In Ruhe wach werden usw. dann zum Zug, um 8.15 Uhr sitze ich an der Orgel, ebenso mit klarem Plan: Bestimmte Stellen Notentextmäßig nochmal vergegenwärtigen, die Registrierübergänge und das was wichtig ist "Anfang der Moldau zelebrieren!". Mit Freude merke ich, dass die Zerrung zwar nicht weg, aber deutlich besser ist.
Die Registrantin kommt, wir gehen die Auf- und Abbau- Stellen durch und sind zur Zeit fertig, Pause, nettes Gespräch mit Besuchern am Spielplatz- sie schenken mir einen Marienkäfer als Glücksbringer, wie nett.
Als wir kurz vor 10:00 Uhr reinkommen, ist die Kirche richtig voll- mir geht die Muffe!!!
Der freuchte Waschlappen und das Handtuch sind jetzt wichtig, tiiiiiief atmen, ich schnaufe (hinter der Orgel) dann immer wie eine Lokomotive zum Stressabbau. Alles ist vorbereitet, ich sage mir flüsternd "Hab Spaß, Birgit!" und immer, was ich tun muss ("jetzt auf HW...") und achte auf die körperlichen Dinge (mit Unterspannung spielen oder nicht?)- das lenkt mich von meinem Lampenfieber ab.
Es läuft super, richtig "Flow", bei der Moldau sehe ich Bilder, alles passt. Beim Schlussakkord entlädt sich meine Spannung in ein begeistertes "Ja!!!!" "Danke Herr!!!!" usw. Umarmung mit der Registrantin- runter auf die Chorempore- das Publikum tobt, reine Freude- einfach herrlich, diese wunderschöne Orgel!!! Und trotz schweren Bedingungen: Alles richtig gemacht!
KW 31 Einen Anfang finden
Ein immer wiederkehrendes Problem: "Ich will ja üben, aber ich komm einfach nicht 'rein'!"
Mir geht es so, wenn ich mich zuhause an meine Orgel setzen will: Das Telefon klingelt usw. usf.- Konzentration baut sich gar nicht erst auf- also gehe ich neuerdings gern wieder zum Üben in die Kirche!
Der häufigste Motivationskiller dort: Abgebrochene Bleistifte ... Also gut vorbereitet gehen mit einm Federmäppchen samt Bleistift, Anspitzer, Postits für Registrierungen und was Sie sonst noch gern dabei haben... (Übformulare, Kladde für ToDos im sonstigen Leben, Terminkalender und Handy- falls die Bestatter anrufen...)
Und mit einer gut sortierten, nicht zu üppigen Notenauswahl, keinesfalls mehr als sechs in Frage kommende Stücke:
Nicht nur Neues, sondern auch aufzufrischendes Repertoire.
Beim Neuen mindestens zwei verschiedene Epochen und verschiedene Setzweisen, also Vollgriffiges oder eher "Laufendes", wobei die Finger (und Füße) kräftig bewegt werden müssen (ist auch gut um den Kreislauf in Gang zu bekommen zumal bei drückendem 'Sommer'wetter).
Das neue Probespielen und sich für max. drei möglichst verschiedene Stücke entscheiden. Eins kann dabei ein ausgesprochen langfristig zu übendes Stück sein, will sagen: Es darf Sie sehr herausfordern! Die anderen müssen aber innerhalb von vier bis sechs Wochen (bei einer vorausgesetzten Übhäufigkeit von zwei- bis dreimal die Woche) zu schaffen sein!
Jetzt jedem Stück erstmal 10 Minuten geben, um einen Einstieg zu finden und die Übstrategie festzulegen.
Nächste Woche: Welche Übstrategie für welches Stück?
KW 22 Ich ärgere mich (Tagesform II)
DasSchlimmste, das bei Üben passieren kann, ist (neben Störungen von außen, grad bei Organisten auf einmal besetzte Kirchen...), dass man in einen Ärger hinein gerät. Auch ich kenne aus meinen Jugendjahren solche Momente, wo man am liebsten auf das Instrument einschlagen möchte... Dabei kann das doch gar nichts dafür!
Was ist zu tun? Ärger verlangt nach einer körperlichen Auflösung: Auf der Empore herumlaufen, kräftige Ausatmung, die Schultern rollen, Schattenboxen oder dergleichen hilft, den Kopf wieder freier zu bekommen.
Was ist der Grund des Ärgers? Zumeist etwas, das nicht mit Musik zu tun hat. Nehmen Sie dies wahr, schreiben Sie es in Ihre Kladde (Sie haben doch immer ein Notizbüchlein dabei oder? Empfiehlt sich sowieso!), haken Sie es also ab, Sie erledigen es ja später und wenden sich wieder der schönen Musik zu.
Vielleicht passt jetzt auch ein anderes Stück als das, an dem Sie gerade arbeiteten:
Etwas Forderndes (eine schwere Toccata mit vollem Körpereinsatz) oder aber eben etwas melodiöses, beruhigendes...
Pflegen Sie einen guten Umgang mit sich selbst- und dem Instrument!
Sollten Sie gestört werden: Stellen Sie die Störung ab- und haben Sie einen Plan B, wann Sie das Versäumte (ohne Stress) nachholen können.
KW 17 Üben- aber mir geht's nicht... (Tagesform I)
Tagesform ist ein Thema, auf das normalerweise so gar nicht eingegangen wird im Zusammenhang mit dem Thema "Üben"- das ist schade: Alles, was den Alltag betrifft und praktisch ist, ist doch hochwillkommen oder?
In der Regel ja- da wären wir beim vierwöchentlich vorkommenden Ereignis bei Frauen: Die Regel. Sicherlich ist wie leichte körperliche Betätigung angeraten wird, dies auch beim Üben so: Vielleicht nicht grad die kraftfordernden Stücke mit umfangreichen Pedalpassagen, wenn der Bauch schmerzt- vielleicht aber auch gerade dann!? Nur, wenn Möglichkeit für hinterher aufs Sofa mit Wärmflasche/ Körnerkissen ist! Falls Sie Prüfung, großes Konzert oder Schlimmeres vor sich haben, müssen (!) Sie jetzt erst recht Ihre Kraft einteilen!!!
Noch häufiger: Ich kann mich einfach nicht konzentrieren!
Also frage ich mich: Was geht mir durch den Kopf- und schreibe es (stichwortartig) auf.
Oft sind es Dinge, die zu erledigen sind. Hierfür und für Ideen habe ich immer ein kleines Notizbuch dabei- einen Stift haben sie sowieso, nicht? Oder ein Mensch macht einem Gedanken- vielleicht setzen Sie einen Gruß per sms ab und kommen später wieder darauf zurück?
Haben Sie Kummer? Dann kümmern Sie sich um sich! Aber: Ein kleines Übpensum durchzuziehen ist in jedem Fall besser als zu kapitulieren und gar nicht zu üben!
Wenn die Unfähigkeit sich zu konzentrieren am Stück liegt:
Ist es zu leicht/ uninteressant? Müssen Sie es wirklich üben??? Verschwenden Sie nicht ihre Zeit!
Ist es zu schwierig? Entscheiden Sie, welchen begrenzten Abschnitt Sie sich vornehmen. Ich empfehle eher in der Mitte oder am Schluss als zu Anfang zu suchen. Grad die Methode "von hinten nach vorn" wirkt da oft wahre Wunder!
KW 16 Zusammen
Musik ist vom Wesen her auf Gemeinschaft angelegt, nicht umsonst hat sie sich sehr schnell von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit entwickelt!
Insofern legen gute Musiklehrer Wert auf Zusammenspiel von Anfang an. Ich verwende im Keyboard- /Klavier- Unterricht eine entsprechende Schule. Im Flötenunterricht wird auch sofort in Rhythmusinstrumente plus die Flöten und bald zweistimmiges Spiel aufgeteilt. Die zweite Stimme spielt die Lehrkraft mit SchülerInnen, die schneller vorankommen. Das motiviert auch die anderen, die tiefen Töne lernen zu wollen...
Gemeinschaft auch mit anderen, die ein Instrument lernen, ob im Musizierkurs Blockflöte, hier,
beim KlavierKaffee, in einem Ensemble oder Chor- es gibt viele Möglichkeiten!
KW 15 Konditionieren ? Ich bin doch kein Hund!
Wir haben es alle in der Schule gelernt: Die Konditionierung auf Futter beim Hund durch Pawlov (Wikipedia siehe hier).Vermutlich kommt daher die Abneigung diesem Wort gegenüber im Zusammenhang mit Musik- der schönen gehobenen Kunst.
Beim Üben geht es um die instrumentelle Konditionierung (hier) , die Definition:
"Bei der instrumentellen Konditionierung betrachtet man das Verstärken oder Abschwächen von instrumentellem Verhalten: Das Lebewesen will mit seinem Verhalten ein bestimmtes Ziel erreichen und hat entweder Erfolg oder nicht. Je nach dem Resultat (outcome) wird es beim nächsten Mal wieder dasselbe oder eher ein anderes Verhalten an den Tag legen." Unser "outcome" ist richtige, ja mehr noch aussagekräftige Musik! Das dies für Ausübende ein so hoher Wert ist, ist allein schon des Nachdenkens wert....
Aber konkret: Absichern bestimmter Dinge ist mein Thema. Das beginnt mit dem kurzen Moment vor Spielbeginn, den man bei guten Musikern wahrnimmt: Sie konzentrieren sich auf das Stück, haben eine innere Vorstellung davon, eben auch vom Tempo. Vom ersten Ton an haben sie das Stück in der Hand! Das gilt es im Unterricht einzuüben, schon werden die Ergebnisse auch bei einer Vorspielsituation besser sein.
Dazu kommt eine Fülle an bewusst ausgeführten Bewegungen (auch das Umblättern gehört dazu!), Tempoveränderungen, beim Organisten Manual- und Registerwechsel, beim Sänger bestimmte Vorstellungen, wo der Ton sitzt, u.v.m.- in der Konzentration darauf, was ich konkret tun muss, wird in Streßsituationen auch die Möglichkeit genommen, über eventuelles Versagen nachzudenken.
KW 14 Der (un-) geliebte Freund: Das Metronom
Die erste Hemmschwelle liegt darin, welches Tempo nehme ich denn? Die Antwort: Ausprobieren! Und zwar in der nächst- kleineren Einheit: Beim 4/4- Takt in Achteln, beim 2/2- Takt in Vierteln. Ein Problem sind die 3er- Takte, ganz generell! Warum das so ist? Der Mensch ist vom Herzschlag her dual angelegt. Darum macht es Sinn Dreiertakte auch wieder auf Duales anzulegen, also 6/8- Takt auf punktierte Viertel, 6/4- Takt auf punktierte Halbe.
Ein kleiner Exkurs: Achtelphobie. Achtel sind schneller als Viertel- im Prinzip richtig.
ABER: Bei den 6/8- Takten (Gigue) führt dies Denken dazu, dass diese zu schnell gespielt werden, hingegen werden manche 6/4- Lieder (Lobe den Herren, den möchtigen König der Ehren) zu langsam gespielt. Geht es Ihnen auch so? Ich sehe im Grunde beide Taktangaben mittlerweile als gleichwertig an, sehe sie dual und führe sie auf ein entspanntes Herzschlagtempo zurück, schon passt es- und macht auch Freude im Spiel und keinen Stress! Bei 3/2- Takten fasse ich entsprechend je zwei Takte zusammen...
Das Metronom macht es ganz deutlich: Musik ist gestaltete Zeit. Daher kann der im Umgang mit dem Metronom geübte Musiker entdecken: Innerhalb dieses Maßes gibt es Zeit, Ruhe, Entspannung- eben nicht das Gehetze, das die meisten mit dem Metronom verbinden!
Und einen Strich schneller ist eben nicht so der gravierende Übergang, sondern kann die Anforderung sozusagen entspannt erhöhen.
Und darum lassen sich auch freie Elemente mit dem Metronom üben, probieren Sie es einmal! Agogik funktioniert ja letztendlich nur überzeugend, wenn gewisse Punkte der Musik wieder mit dem Hauptschlag zusammen kommen. Agogik ist ja praktisch gesehen so:
Ich beschleunige zuerst, um die nächsten Takte zu verlangsamen, zu ritardieren.
Ein schönes Beispiel sind freie Passagen wie bei Mendelssohns D- Moll- Präludium für Orgel: jeweils eine Kadenz, dazwischen ein freier Lauf. Dieser wirkt nur überzeugend, wenn die Kadenz wieder "auf dem Schlag" sitzt.
Welches Metronom (mechanisch, elektrisch) ist Geschmackssache, aber ein Metronom zu benutzen (!) ist ein Muss!
KW 13 Übtempo
Egal in welcher Spielsituation auch immer, ist es das Wichtigste, sich das Tempo (und natürlich auch das Stück) vor dem Spiel vorzustellen. Hierzu empfiehlt es sich eine bestimmte Stelle festzulegen, die man sich immer vergegenwärtigt.
Von dieser aus geht man an den Anfang. Das ist besonders in Alter Musik unerläßlich! Sie wissen schon: Die Stücke, die in Halben und Vierteln notiert sind, so einfach aussehen, aber man kriegt einfach sonst keine Relation der Werte zueinander hin, insofern auch keine "Musik"! Gestern erlebt bei Frescobaldi, tolle Stücke, aber ....!
Ein Übtempo ist zwei und mehr Stufen unter dem Endtempo. Wenn ich eine bestimmte Übtechnik anwende (wie punktiert üben bei Sechszehntel- Geläuf) ist das Tempo noch langsamer. Seien Sie sich immer bewusst, was Sie gerade tun. Denn es kommt das Stadium bei Ihrer Beschäftigung mit dem Stück, da wird es drauf ankommen, dass Sie (in einem machbaren Tempo!) "durchkommen"- so wie in der Vorspiel- Situation auch.
Dann stellen Sie fest, wo es gehakt hat und gehen dort nochmals an die Feinarbeit.
KW 12 Sicherheit- oder von der Ehre der Auseinandersetzung mit dem scheinbar Banalen...
Menschen, die gelegentlich öffentlich Musik vortragen wollen (wie z.B. Orgel- Spielende) schreien immer nach Sicherheit. Mitunter habe ich den Eindruck als müsste man eine Pille erfinden und schwupps... Leider (?) ist das nicht möglich. Der Schlüssel zur Sicherheit liegt in der ersten Begegnung mit dem zu übenden Stück wie er in KW 11 beschrieben ist.
Ergänzend sind noch häufig vernachlässigte Selbstverständlichkeiten wie Wendestellen: Kann ich an der Stelle selbst blättern oder muss ich eine Kopie der nächsten Seite oder einige handgeschriebene Takte anfügen? Mit welcher Hand blättere ich und wann? Immer wieder hört man über Jahre (und Jahrzehnte...) diese stockenden Übergänge, und wenn man die Notenausgabe kennt, weiß man, warum. Also: Sofort drum kümmern, sofort die Dinge beheben, die dem Erfolg im Wege stehen. Das ist eine Einstellung, die man erwerben kann, und die auch dem sonstigen Leben gut tut- wie ich überhaupt meine, dass die Ausübung von Musik (wie die eines Sports oder bildender Kunst oder...) stressfrei zielgerichtet betrieben, immer einen guten Einfluss auf das übrige Leben haben wird!
Scheuen Sie sich auch nicht, eine (realistische!) Tempoangabe mit dem Metronom festzulegen! Hierbei ist es in 90% aller Fälle sinnvoll, die nächst- kleinere Einheit zu nehmen, also bei einem 4/4- Takt die Achtel, bei einem 2/2- Takt die Viertel.
Meine dringende Bitte: Nehmen sich sich NICHT die Tempi mancher CD- Einspielungen zum Vorbild, zumal diese dem gespielten Werk nicht gerecht werden...
KW 11 Vom- Blatt- Spielen II: Definition und Auswirkungen
In einem entsprechenden Zusammenhang Vom- Blatt- Spielen als möglichst fehlerfreie Wiedergabe eines neuen Stückeszu definieren bedeutet: Im Großen fehlerfrei unter Verzicht auf Details....Mit dieser Spielart haben es nur Wenige zu tun, fast alle aber verhalten sich beim Erstkonakt mit einem neuen Stück so. Unpraktisch!!!
Denn: Wenn ich versuche das Stück auf diese Weise darzustellen, spiele ich über Fehler und Dinge, die mir aufstoßen, an denen ich Anstoß nehme, hinweg- und übe somit den Fehler ein, FALSCH!
Sondern? Ich muss mir vor Beginn klar machen, dass ich üben, nicht können, will.
Die in KW 10 beschriebenen ersten Schritte gelten auch für mich.
ABER: Beim ersten Stolperstein halte ich inne und löse das Problem!
Ich persönlich spreche nicht von Problemen, Schwierigkeiten oder dergleichen, sondern von Fragen , die das Stück an mich stellt. Nicht alle Fragen kann oder muss ich gleich beantworten, ich muss mir aber darüber im Klaren sein, dass sie gestellt sind- und eine Antwort brauchen. Mitunter findet man die Antwort übrigens nicht am Instrument, sondern während des Alltags.
Die häufigsten "Fragen" sind die nach Fingersatz (bei Organisten auch Fußsatz)- gern vernachlässigt, und somit Mißerfolg perfekt vorprogrammiert... Auch nach Artikulation (bei Fugenthemen), Aufteilung der Hände und ähnlichen Allgemeinheiten.
Das wichtigste Hilfsmittel in dieser Phase: Der Bleistift- und Entscheidungsfreudigkeit.
Entscheidungen kann man revidieren und radieren.... Also: Keine Angst davor!
KW 10 Vom- Blatt- Spielen oder: Der Erstkontakt mit einem Musikstück
Danke an meine Kollegin Beate Leibe Hier, die dies Thema anregte!
In der Tat wird der Erstkontakt meist falsch angefangen: Man spielt einfachdrauflos...
Schon falsch: Es ist ja nicht verboten, die Noten in Augenschein zu nehmen, um sich einen Überblick zu verschaffen: Welche Art Stück, 2-,3- oder mehrstimmig, welches Genre, womit ist also zu rechnen... Bei Organisten noch wichtig: Auf 1 oder 2 Manualen, mit oder ohne Pedal. Allgemein: Taktwechsel, Tonart- und Tempowechsel.
In jedem Fall sofort lokalisieren: Die schwierigste Stelle- und danach das Tempo richten.
Und dann starten...
KW 9 Spezielles übers Sehen beim Spielen, Augenpartitur
Darf man denn gar nicht auf die Finger/Füße schauen? Doch sicher! An exponierten Stellen male ich ein Auge in die Noten und übe das Schauen mit. Ebenso, wenn andere Bewegungen nötig sind, Umblättern, Registrieren usw.- das wird gleich mitkonditioniert.
Zum andern habe ich festgestellt, dass ich mein Gesichtsfeld bewusst so "einstellen" kann, dass ich beides sehen kann, Noten und Tastenreihe. Probieren Sie es doch auch einmal aus!
Machen Sie sich klar, wann Sie was lesen, so entsteht eine Art Augenpartitur. Vielleicht fertigen Sie einmal eine Kopie der Noten zum Selbststudium an und zeichnen dies farbig ein- Sie werden überrascht sein!
KW 8 Unsicherheit durch hinschauen kompensieren?
Auch ich beobachte es bei mir, wenn ich einmal unsicher bin: Ich gerate in eine Art Zwang auf die Finger/ Füße schauen zu müssen.
Vorweg: Es gibt sehr seltene Stellen, da muss ich hinschauen- dann ist in meinen Noten ein gemaltes Auge zu finden... Ansonsten gibt das Schauen NICHT die erhoffte Sicherheit: Durch den ewigen Wechsel Noten Finger/Füß entsteht Stress, die hektische Kopf- und Augenbewegung legt sofort die Konzentrationsfähigkeit lahm. Das Spiel wird noch unsicherer und entsprechend hektisch, bei erhöhtem Tempo sind die Anforderungen erst recht nicht zu schaffen- ein Teufelskreis!
Was hilft? Das Schauen zu unterbinden, das Tempo minimal zu verlangsamen (musikalisch spielen!), sich zu beruhigen (ausatmen, Schultern runter!) und das Gefühl in die Finger und Füße schicken. So wird die Aufmerksamkeit wieder gezielt gelenkt und das erzeugt wiederum Ruhe und Konzentratione ein positiver "Engels"(?)Kreis. Man konzentriert sich nicht mehr auf die Schwierigkeiten, sondern auf das angestrebte Ergebnis.
KW 7 Leseschwierigkeiten II: Alles Lesen, was da steht???
Nein, man kann gar nicht alles lesen was da steht, erst recht nicht bei Sechszehntelgeläuf und schnellen Tempi. Man gewinnt mehr Sicherheit im Spiel, wenn man sich vergegenwärtigt, wann man was liest, von wo nach wo sich die Augen bewegen- die Augenpartitur.
KW 6 Leseschwierigkeiten I
Man meint immer, die Finger, Füße koordiniert zu bewegen, sei das Schwierigste am Musikmachen. Ich denke, das Schwierigste ist zunächst das Lesen.
Hiermit meine ich nicht eventuell vorhandene Augenprobleme, auch nicht das noch- nicht- Können der Noten, des Baßschlüssels oder so.
Sondern, dass man zunächst einmal etwas Lesen muss, das man dann umsetzen muss.
So geht es doch los: Auf einmal wird auf die Finger geschaut: Der Kopf geht hoch und runter- und dann wundert man sich, dass man nicht mehr weiß, wo man (in den Noten) ist, außerdem sinkt die Konzentrationsfährigkeit rapide in unterirdische Regionen. Man "schafft" sich selbst, und nichts geht mehr- man ist "alle".
Es hilft eben "nur" das, wofür Sekretärinnen früher geachtet waren: Blind spielen, d.h.
die richtige Ausgangslage einnehmen, sich Zeit lassen, den nächsten richtigen Ton zu produzieren und somit ins Gedächtnis einzuspeichern. Denn das ist das Ziel von Üben: Möglichst viele richtige Fassungen "in den Computer einzuspeichern", damit sie abrufbar sind!
Das natürlich erst in langsamem Tempo...
KW 5 Die Speisekarte
Viele, die üben, beschränken sich in der Zeit auf lediglich ein Stück.
Zum einen ist dies wegen der Aufmerksamkeitsspanne von 10 Min. nicht so günstig, denn dann wird das Spiel dieses einen Stückes in der Regel schlechter.
Zum anderen ist es zu einseitig! Natürlich ist es auch nicht günstig viele Stücke zu üben- und keines richtig. Was also ist zu tun?
Ich empfehle drei Stücke auf den Plan zu setzten, vielleicht aus verschiedenen Epochen- immer aber in verschiedenen Setzweisen. Was meine ich damit? Wenn ich einen vollgriffigen Satz übe, muss ich zum Kontrast etwas Spielerisches zweistimmiges o.ä. haben, um mich nicht auch körperlich zu überanspruchen.
Leider höre ich auch mindesten einmal jährlich, dass sich jemand beim Üben von "Für Elise" eine handfeste Sehnenscheidenentzündung des 4. und 5. Fingers der rechten Hand zugezogen hat. Diese Menschen waren nicht bei einem Lehrer, was hier sinnvoll gewesen wäre. Denn "Für Elise" gibt es bei mir nur mit Kurzzeitwecker- 10 Minuten!!! Nicht mehr!!!!
KW 4 Verzetteln
Kinder, die nach einer Klavier- oder Blockflötenschule lernen, wissen genau, was Sie zu üben haben. Jugendliche und Erwachsene, die mehr Freiheit in der Auswahl Ihrer Stücke haben, neigen dazu sich zu verzetteln: Sie üben mitunter 10 Stücke gleichzeitig- und keines will so recht "sitzen". Hier hilft nur ein wenig Disziplin: Drei Stücke auf den Plan der Übzeit setzen, niemals "einfach so" durchspielen, sondern Fehler erst gar nicht aufkommen lassen oder sofort korrigieren. Sonst üben wir das, was wir nicht wollen: Die Fehler...
KW 3 Wie gestalte ich meine Üb- Zeit?
5 Min. Erstmal muss ich ankommen, also etwas schon Bekanntes spielen
10 Min. Dann das üben, was am schwierigsten ist, denn jetzt bin ich noch aufnahmefähig.
3 Min. Kleine Pause: Instrument weglegen oder vom Hocker/ Orgelbank aufstehen und einmal dehnen und wonach mir ist an kleiner Bewegung. Immer im Kontrast zu dem, was ich zuvor getan habe oder welche Haltung ich eingenommen habe.
10 Min. entweder an Vorangegangenem Üben oder an einem anderen Stück
5 Min. Wiederholung beider vorher geübten Stücke
= 33 Min. sinnvoll genutzt und glücklich machend ;-))
Erweiterungen für Organisten und andere Erwachsene lernen Sie bei mir im Unterricht...
KW 2 Üben- ein Zeitproblem?
Wieviel muss ich üben? Eine häufig gestellte Frage...
Kinder üben 5x die Woche eine Viertelstunde.
Jugendliche, Erwachsene und Senioren üben 5x die Woche eine halbe Stunde.
Mehr üben (wie z.B. bei "Für Elise") führt nur zu Schmerzen und Schlimmerem...
P.S.: Man sagt halt 5x, damit 4x klappt ,-)